Presse
Stimmen zum neuen Programm "Humor ist, wenn man trotzdem wählt."
"Scharfsinnig zerpflückt die Kabarettistin Anny Hartmann die Leistungen der Größen in der Politik, trat so machem gehörig auf die Zehen und sprach schonungslos das aus, was und erheitert aber auch häufig ärgert. Immer wieder setzte sie dabei ihr großes komödiantisches Talent ein, ohne sich dabei der altbekannten Witze über Angela Merkel und Co. zu bedienen. Ihre Opfer portraitierte sie nur punktuell, aber überaus gelungen. (...) Das Publikum ließ sich gerne die Welt mit dem Biss, dem manchmal gezielt unter die Gürtellinie treffenden Humor und dem schelmischen Augenwzinkern der Kabarettistin erklären."
Der neue Tag Weiden, Hans Prem
"Scharfsinnig und intelligent" waren Anny Hartmanns Blicke auf das politische Tagesgeschehen und auf gesellschaftliche Themen immer.
(...) Auf die politische Forderung, Arbeiter sollten mehr bekommen als Arbeitslose, antwortete sie mit der Gegenfrage: "Aber was hat der Arbeiter dann, wenn er davon auch nicht leben kann?" Damit war sie bei einem ihrer Lieblingsthemen, dem bedingungslosen Grundeinkommen, angekommen, wofür sie eindringlich warb.
(...) Anny Hartmann spricht aus, was sie erheitert oder was sie wütend macht. Sie schreckt dabei vor keinem Thema und keiner Person des öffentlichen Lebens zurück. Dabei sprühte sie vor Wortwitz, der auch mal derb unter die Gürtellinie zielte - und traf! - oder bei den Gästen ein vernehmbares Schlucken verursachte. Aber meist blieb das Lachen nicht im Halse stecken, sondern arbeitete sich prustend nach oben und platzte dann doch heraus.
Wunderbar, wie sie die Situationen mit verstellter Stimme, angepasster Mimik und Haltung wiedergab, sie glänzte mit einer ungeheuren Präsenz.
Das war politisches Kabarett vom Feinsten.
Weser Kurier, Luzia Moldenhauer 2011
Aus der Jurybegründung zur Verleihung der Sankt Ingberter Pfanne 2011 an Anny Hartmann:
"...Anny Hartmann hat eine eindeutige Haltung: “Im Kabarett muss man konkret werden!”, sagt Anny Hartmann, deshalb spricht sie am liebsten Klartext. Ihre Spezialität: Sie seziert Politstars entlarvt herrlich deren Marotten … . Ganz lässig spickt sie ihr scharfzüngiges Kabarettprogramm mit einer top aktuellen, tagesfrischen Bild-Blattschelte. Sie belohnt ihr Publikum mit Schokolade, obwohl es ihr längst aus der Hand frisst. …”
Anny Hartmann fühlt sich nach eigener Aussage im politischen Kabarett pudelwohl - was ihr auch deutlich anzumerken war.
Völlig entspannt, mit einem deutlichen Standpunkt, einer Haltung etwas das sich in den letzten Jahren nicht mehr all zu viele politisch, aktuelle Kabarettisten leisten mögen, warum auch immer.
So gesehen führt Anny Hartmann das politische Kabarett mit den Mitteln der Stand-Up Comedy zu den eigenen Wurzeln zurück. Engagiert, locker geradlinig und nach täglicher, ausführlicher Lektüre der Bild Zeitung jeden Abend aufs Neue hochaktuell.
Anny Hartman oder: the return of moral im deutschen Kabarett!
Steffen Kolodziej SR Kulturradio
Ungestüm und mit großer Wut im Bauch zieht Hartmann über die BILD-Schlagzeilen des Tages her und ärgert sich über die falsche Themensetzung des Blattes: Eine Prominentengeschichte ist da viel wichtiger, als die Wirtschaftskrise. So etwas kann die Volkswirtschaftlerin Anny Hartmann natürlich nicht durchgehen lassen. Sie berichtet anregend über Staatsverschuldung, Griechenland-Rettung, Lohnbildung und Sozialtransfers. Dabei ist sie tagesaktuell und ausgesprochen scharf in ihren Äußerungen. Das Publikum scheint sich nach einem politischen Beitrag geradezu gesehnt zu haben, so sehr liegt es der Künstlerin zu Füßen.
Sie zeigt Haltung, spricht geradeheraus über Dinge, die anders sein sollten.
Dabei ist sie nicht abwägend, sondern überzeugt.
Ein Glück, dass Anny Hartmann den Schritt von der Comedy zum politischen Kabarett gegangen ist.
Gilles Chevalier © 2011 BonMoT-Berlin Ltd.
Kaum zu glauben, dass man als Kabarettistin so aktuell sein kann. Das wunderte auch die Jury der Sankt Ingberter Pfanne und man beschloss, eine der diesjährigen Auszeichnungen an Anny Hartmann zu vergeben. Die 41-jährige Künstlerin aus Köln beeindruckte aber auch in anderer Hinsicht. Bemerkenswert die Präsens und die Energie, welche ungebrochen den ganzen Auftritt beim Wettbewerb auszeichneten. Zudem scharfsinnige, intelligente Analysen auch tagesaktueller Politik und derer Heroen, das musste einfach eine Pfanne wert sein.
Website der Stadt Sankt Ingbert
Kabarett muss weh tun. Sagt Anny Hartmann - und setzt ihr Credo in die Tat um. (...) Als Comedienne gestartet, ist sie inzwischen einer der wenigen ernsthaften politischen Kabarettistinnen, die sowohl mit konkreten Vorschlägen zur Verbesserung der Welt im Allgemeinen als auch den maroden deutschen Verhältnissen im Besonderen aufwartet. Sie weiß, was es mit den Einkommensverhältnissen auf sich hat, nennt Zahlen und Namen und lässt das Publikum an ihren emotionalen Ausbrüchen teilhaben. Hartmann bleibt auf Augenhöhe mit den Zuschauern, spricht Kopf- und Komikzentrum gleichermaßen an. Sie drückt ihre Ratlosigkeit aus, verzweifelt an der Gesundheitsreform und den ewigen Selbstzweifeln der Frauen und fordert zu eigenen geistigen Aktivitäten heraus.
Fazit: Der Mensch ist besser als sein Ruf - und Hartmann eine großartige intellektuelle Dompteuse.
KStA 2011
"Humor ist, einverständig zu lachen.
Gerhard Armanski hat Anny Hartmann gesehen, gehört, gefühlt und wohl auch ein bisschen lieben gelernt. Er schreibt über ihren Auftritt auf der "Weltbühne" in Heckenbeck: Nein, wie ein Kabarettmäuschen sieht sie nun wirklich nicht aus, gestanden und bühnenpräsent, wie sie auftritt. Ihre Sache sind auch nicht die kabarettistischen Mätzchen, über diesen oder jenen Politiker lachen zu machen. Nein, sie zielt aufs Ganze, das heißt die gesellschaftlichen Moralvorstelllungen und ihre Demaskierung in der rauen kapitalistischen Wirklichkeit. Sie pflegt die seltene Kunst der witzigen „causerie“ (=Plauderei), indem sie sich von einem Thema und Stichwort zum nächsten hangelt. Und wie es dabei zu gehen pflegt, hat man das Vorige im Nachfolgenden schon beinahe vergessen. Gleichwohl kommt die kluge Plaudertasche immer wieder auf ihr Uranliegen zurück, nämlich die Zumutungen aufzuhellen, denen jede/r halbwegs Intelligente immer wieder ausgesetzt ist. Das Lachen darüber signalisiert Einverständnis, aber auch eine leise Wut über die gegebenen Zustände. Die kommen nicht nur zu Wort, sie werden demontiert und denunziert. So gesehen ist der Programmtitel „Humor ist, wenn man trotzdem wählt“ falsch, weil es gar nicht um (Partei)Politik im engeren Sinn geht, und dennoch richtig, da die aufgeherrschte Qual der Wahl genau das Problem ist."
Bad Gandersheimer Kreisblatt 2011
"(...) Anny Hartmann beweist im (Mainzer) Unterhaus mit ihrem zweiten Solo, dass es sie doch gibt, die Frau auf der Bühne des politischen Kabaretts. Gut, die Spezies ist sehr selten (...). Hartmann ist also eine Ausnahmeerscheinung - und sie macht ihre Sache gut. Die Kölnerin versucht erst gar nicht, die Herren ihrer Branche zu imitieren. Sie hat ihren eigenen Stil und eigene Themen. (...)
Hartmann tritt auf Hühneraugen und bleibt dabei witzig, das ist die ideale Mischung. Zwischendurch verteilt sie zur Entspannung Leckerlis im Publikum. Dann aber geht es wieder munter an die Schmerzgrenze. (...)
Es müsste mehr von diesen scharfen Frauen im politischen Kabarett geben. Anny Hartmann ist eine große Bereicherung für die Szene, und das nicht nur, weil sie Männer da anpackt, wo es weh tut. Schade, dass es nur so wenige gibt von dieser Art.
Mainzer Rhein Zeitung 2011 (Gerd Blase)
"Selten genug, dass jemand vom Comedy-Fach zum politischen Kabarett wechselt: die aus Köln stammende Anny Hartmann hat es gewagt - und hinzugewonnen. Und zwar eine ganze Menge. Das beweist sie mit ihrem neuen Programm (...), mit dem sie für beträchtlichen Erkenntnisgewinn sorgt - und zwar inklusive hörbarer Erheiterung seitens des Publikums. Die Diplom-Volkswirtin und ehemalige Sparkassen-Angestellte weiß, wovon sie spricht, wenn sie die Notwendigkeit eines "bedingungslosen Grundeinkommens" erklärt oder die Konsequenzen der fünf Euro Erhöhung für Hartz IV Empfänger aueinanderdröselt. Dabei gehen ihr die Sprüche nicht nur locker von der Zunge, sie bringt es in entspannter Stand-Up Manier auch noch fertig, ernste Themen derart unterhaltsam aufzubereiten, dass man am Ende das Gefühl hat, ordentlich durchgekitzelt worden zu sein. (kol)
Kölner Stadt-Anzeiger 2010 (Marinanne Kolarik)
"Dem politischen Kabarett hat sich Anny Hartmann verschrieben. Doch auf reine Polit-Polemik beschränkt sich die Kölnerin nicht. (...) Bissig ist sie, ohne bösartig zu werden."
Main Echo 09.10.10 (nach Auftritt im Hofgarten)
"Den Großteil des Programms widmet sie dem bröckelnden Sozialwesen und dem Gesellschaftswandel in Deutschland, und Anny Hartmann macht das mit einer leidenschaftlichen Konsequenz, die durchaus an prominente Kollegen wie Volker Pispers oder Georg Schramm erinnnert.
Der Leidenschaft, mit der Anny Hartmann ihr Programm "Humor ist, wenn man trotzdem wählt." präsentiert, kann man sich nicht entziehen."
Bonner General-Anzeiger 17.09.2010 (nach Auftritt im Pantheon)
"Kulturpessimisten beschweren sich ja gerne, das die Kleinkunst in den letzten Jahren immer seichter in Richtung Comedy gedümpelt sei. Deutschlands intelligenteste Stand-Upperin Anny Hartmann geht hingegen den umgekehrten Weg. Für den Herbst dürfen wir ihr neues Programm erwarten. Es wird den Titel "Humor ist, wenn man trotzdem wählt" tragen. Und enthalten wird es - politisches Kabarett."
Trottoir Sommer 2010
Stimmen zum Jahresrückblick "Schwamm drüber? 2010"
Obwohl das neue Jahr bereits aus dem Laufställchen winkt, gab es am Montagabend in der ausverkauften Komödie Kassel Gelegenheit, sich nochmal daran zu erfreuen: Beste Kabarettunterhaltung stand auf dem Programm.
Satirisch, wortgewandt, ironisch, bissig. Anny Hartmann verfügt über alle Tugenden, die man unter ausgezeichnetem Kabarett subsumieren kann.
Zudem ist sie sehr facettenreich.
Zwischen Plapperlieschen, Pippi Langstrumpf, Frauenrechtlerin und properer Jeannie, die sich aus der Flasche katapultiert, um den Meistern aus Wirtschaft, Politik und Showgeschäft die lange Nase zu zeigen, pendelt sie von Pointe zu Pointe.
Auffällig: Anny Hartmann poltert nicht, brüllt nicht. Mit diabolischem Lächeln arbeitet sie lieber mit dem leisen Sprachskalpell als mit Wortkanonaden. Auch gute Regieeinfälle gehören zu ihrem Jahresrückblick „Schwamm drüber“. Zitatenraten zum Beispiel: „Wer hat von spätrömischer Dekadenz geredet?“, fragt sie und schmeißt, als die richtige Antwort kommt, etwas Süßes ins Publikum. Ein anderes Stilmittel: Die Wiederholung. „Und immer noch fließt Öl in den Golf von Mexiko“, mahnt sie alle 20 Minuten.
Das Publikum hatte viel zu lachen und feierte die rothaarige Kabarett-Amazone mit überschwänglichem Applaus.
HNA 2011 (Steve Kuberczyk-Stein)
Kaum ist es vorbei, resümieren auch schon die klugen Geister über Pleiten, Pech und Pannen des vergangenen Jahres. Anny Hartmann ist eine von ihnen. Ihr Resümee in der Kresslesmühle aber bewegte sich weitab gewohnter kabarettistischer Jahresrückblicke. Humorvoll, intelligent und leicht verständlich hangelte sich die sympathische Kölnerin entlang der vergangenen zwölf ereignisreichen Monate.
Was hatte 2010 nicht alles zu bieten: Ölpest in den USA, Staatspleite in Griechenland, Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche und zwei Streusalzkrisen in Deutschland. Dazu eine Frau Merkel, die sagte: „Wenn wir alle Freiheiten aufgeben, sind wir sicher.“ Und ein Herr zu Guttenberg („geölt, nicht geschmiert“), der von einem kriegsähnlichen Zustand in Afghanistan sprach. Was Anny Hartmann zu der Frage trieb: „Waren die Toten dann auch gar nicht tot, sondern nur in einem leblosen Zustand?“
Ihr überaus kurzweiliger Rundumschlag über Politik, Soziales und Umwelt wirkte umfassend genug, um die Hände über dem Kopf zusammen schlagen zu lassen: Was für ein Jahr ... aber „Schwamm drüber“.
Quickies nannte Anny Hartmann ihre kleinen, schwarzhumorigen Einwürfe, die so manchen Zuschauer schaudern ließen. Doch oft genug traf sie genau hier ins (nicht nur politische) Schwarze.
Das ausnehmend junge Publikum in der gut besuchten Kresslesmühle zeigte sich restlos begeistert von der Meisterin des reduzierten Mienenspiels, die temporeich durch das Jahr 2010 geführt hatte: spritzig, humorvoll und von unterhaltsamer Intelligenz.
Augsburger Allgemeine
Von Anny Hartmanns intelligenten Sprüchen blieb keine gesellschaftliche Gruppierung verschont. Ihre feinsinnigen Beobachtungen, oft verpackt in bitterböse, schwarzhumorige Quickies, zielten genau und trafen tief Journalisten ebenso wie Politiker. Es war ein virtuos komponiertes Hin und Her zwischen Witz, Ironie und nüchterner Feststellung.
Bad Vilbeler Neue Presse
Stimmen zum Programm "Zu intelligent für Sex?"
"Anny Hartmann glänzt durch ihren trockenen Humor und ist die Kabarettistin unter den Komikern - ein Toptalent der Zukunft!"
Thomas Hermanns
"Anny Hartmann schafft es mit ihrer spritzigen selbstironischen Art für gute Unterhaltung zu sorgen."
AZ, München
"Anny Hartmann macht freches Frauen-Entertainment ohne sauertöpfischen Emanzen-Faktor. Sie fährt mit ebenso intelligenten wie krassen Sprüchen Machismus und Sexismus an die Wand. Ihr Faible für zugespitze Bonmonts, auch mal die Lust am respektlosen Kalauer und ihre Beobachtungen auf dem freien Markt der Gefühle haben hohen Unterhaltungswert."
TZ, München
"Entgegen dem bekannten Vorurteil, Frauen könnten nicht witzig sein, warf die Kabarettistin mit feinsinnigen Pointen um sich."
Westfalenblatt, Bielefeld
"Das Mundwerk ist Anny Hartmanns beste Waffe. Mit Dauerfeuer-Lästern und charmanter Selbst-Dekonstruktion erlegt sie Zweifler und potenzielle Kritiker schon nach wenigen Minuten."
Neue Westfälische, Bielefeld
"Du bist einfach witzig!"
Cordula Stratmann
"Du bist sowas wie eine lebendige Sitcom!"
Elmar Brandt
"Die Stand-Up-Kabarettistin Anny Hartmann entwickelte mit souverän gehandhabter Unsicherheit großen Charme. Darin zündeten die oft politischen Pointen besonders stark."
Trottoir
"Ganz hübsch verferkelt, (...) geradezu mit einer engelhaft sanften Tour reizte Anny Hartmann alle Comedy-Fans zu großem Lachen."
Eckernförder Nachrichten
"Die Kabarettistin unter den Komikern, Anny Hartmann plauderte gekonnt bissig aus dem Leben, wobei sie gängige Klischees und alle bekannten Situationen treffend entlarvte."
Allgemeine Zeitung Mainz
"Frauen sind nicht komisch, versuchte die Berlinerin Anny Hartmann dem Publikum klar zu machen. Die wußten es besser (...) und konnten sich vor Lachen kaum mehr auf den Bänken halten."
Kölnische Rundschau
"Anny Hartman produzierte mit den geistreichen Aussscheidungen ihres Kleinkunsthirnes eine Comedy Revue, die Appetitt auf mehr gemacht hat."
Hanauer Anzeiger
"Anny Hartmann verstand es, ihr Publikum zum herzerfrischenden Lachen zu bringen. Dabei nahm sie sich selbst auf die Schippe, trauerte der guten alten Besetzungscouch nach und behauptete - allerdings ganz zu Unrecht - dass sie daran schuld sei, wenn die Zeitungen das "Ende der Spassgesellschaft" prognostizieren würden."
Allgemeine Zeitung








